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Mietbetrüger vermeiden

Sie sind Mieter und sollen auf Bonität geprüfte werden ?

Haben Sie als Mietinteressent bitte Verständnis dafür dass sich der Vermieter gegen potentielle Mietausfälle absichern möchte und auch muss.

Falls Sie Zweifel an Ihrer eigenen Bonität haben, und eine Eigenauskunft seitens der Auskunftei / -en wünschen, so schreiben Sie diese bitte direkt an.

In Deutschland gibt es mehrere große Auskunfteien die Daten erheben und speichern. Da jede Auskunftei ihre eigenen Daten speichert und diese untereinander nicht geteilt werden, ist es wichtig dass Sie sich eine Eigenauskunft von jeder einzelnen Auskunftei einholen.

Gesetztlich sind Auskunfteien jedoch verpflichtet Sie schriftlich zu benachrichtigen, wenn über Sie erstmals Daten erhoben, gespeichert und beauskunftet werden. Dies nennt man Erstbenachrichtigungsverpflichtung.

Sie als Betroffener werden von der Speicherung, der Art der Daten, sowie der Zweckbestimmung der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung und der Identität der verantwortlichen Stelle benachrichtigt.

Diese Bestimmung wird in § 33 Abs. 1 BDSG geregelt.

Der vollständge Gesetzestext lautet wie folgt:

§ 33 Benachrichtigung des Betroffenen

  1. Eine Pflicht zur Benachrichtigung besteht nicht, wenn
    1.der Betroffene auf andere Weise Kenntnis von der Speicherung oder der Übermittlung erlangt hat,
  2. die Daten nur deshalb gespeichert sind, weil sie aufgrund gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher Aufbewahrungsvorschriften nicht gelöscht werden dürfen oder ausschließlich der Datensicherung oder der Datenschutzkontrolle dienen und eine Benachrichtigung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde,
  3. die Daten nach einer Rechtsvorschrift oder ihrem Wesen nach, namentlich wegen des überwiegenden rechtlichen Interesses eines Dritten, geheimgehalten werden müssen,
  4. die Speicherung oder Übermittlung durch Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist,
  5. die Speicherung oder Übermittlung für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung erforderlich ist und eine Benachrichtigung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde,
  6. die zuständige öffentliche Stelle gegenüber der verantwortlichen Stelle festgestellt hat, dass das Bekanntwerden der Daten die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährden oder sonst dem Wohle des Bundes oder eines Landes Nachteile bereiten würde,
  7. die Daten für eigene Zwecke gespeichert sind und
    a)aus allgemein zugänglichen Quellen entnommen sind und eine Benachrichtigung wegen der Vielzahl der betroffenen Fälle unverhältnismäßig ist, oder
    b) die Benachrichtigung die Geschäftszwecke der verantwortlichen Stelle erheblich gefährden würde, es sei denn, dass das Interesse an der Benachrichtigung die Gefährdung überwiegt,
  8. die Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung gespeichert sind und
    a) aus allgemein zugänglichen Quellen entnommen sind, soweit sie sich auf diejenigen Personen beziehen, die diese Daten veröffentlicht haben, oder
    b) es sich um listenmäßig oder sonst zusammengefasste Daten handelt (§ 29 Absatz 2 Satz 2)
    und eine Benachrichtigung wegen der Vielzahl der betroffenen Fälle unverhältnismäßig ist,
  9. aus allgemein zugänglichen Quellen entnommene Daten geschäftsmäßig für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung gespeichert sind und eine Benachrichtigung wegen der Vielzahl der betroffenen Fälle unverhältnismäßig ist.

Die verantwortliche Stelle legt schriftlich fest, unter welchen Voraussetzungen von einer Benachrichtigung nach Satz 1 Nr. 2 bis 7 abgesehen wird.


Wie passiert die Benachrichtigung ?

Dies geschieht üblicherweise durch ein Formschreiben mit der Überschrift "Benachrichtigung nach dem BDSG". In Ausnahmefällen kann auch eine telefonische Benachrichtigung des Betroffenen erfolgen.

Dies könnte Anlass für Sie sein, von Ihrem Auskunftsrecht nach § 34 BDSG Gebrauch zu machen.

Werden erstmals personenbezogene Daten für eigene Zwecke ohne Kenntnis des Betroffenen gespeichert, ist der Betroffene von der Speicherung, der Art der Daten, der Zweckbestimmung der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung und der Identität der verantwortlichen Stelle zu benachrichtigen. Werden personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung ohne Kenntnis des Betroffenen gespeichert, ist der Betroffene von der erstmaligen Übermittlung und der Art der übermittelten Daten zu benachrichtigen. Der Betroffene ist in den Fällen der Sätze 1 und 2 auch über die Kategorien von Empfängern zu unterrichten, soweit er nach den Umständen des Einzelfalles nicht mit der Übermittlung an diese rechnen muss.